Heilpraktiker Fernstudium Vergleich der Anbieter

Steht die Entscheidung für ein Fernstudium zum Heilpraktiker fest, kann ein Vergleich der Anbieter dabei helfen, den richtigen Fernlehrgang zu finden. Bereits im Zuge einer kurzen Recherche stößt man auf eine unüberschaubare Zahl an Fernschulen, die Fernkurse zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung offerieren. Die amtsärztliche Überprüfung muss zwar im zuständigen Gesundheitsamt erfolgen und kann folglich nicht per Fernstudium abgelegt werden, doch für die betreffende Vorbereitung bietet sich ein Fernlehrgang durchaus an. Angehende Heilpraktiker können sich per Fernstudium das erforderliche Wissen aneignen und sich auf diese Art und Weise neben dem Beruf ein zweites Standbein aufbauen. Es spricht also einiges für ein Fernstudium zum Heilpraktiker, so dass vor allem für Berufstätige häufig vollkommen außer Frage steht, dass es ein Heilpraktiker-Fernstudium sein soll.

Auf der Suche nach der richtigen Heilpraktikerschule haben Interessenten jedoch die Qual der Wahl und wissen oftmals gar nicht, wie sie sich entscheiden sollen. Ein ausführlicher Vergleich der Anbieter ist aus diesem Grund ein absolutes Muss.

Den richtigen Anbieter für das Heilpraktiker-Fernstudium finden

Den richtigen Anbieter für das geplante Heilpraktiker-Fernstudium zu finden, ist alles andere als leicht und erfordert zunächst eine umfassende Recherche. Dabei fällt auf, dass Hunderte Heilpraktikerschulen in Deutschland Fernkurse zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung bereithalten. So stellt sich immer wieder aufs Neue die Frage, woran man festmachen kann, dass es sich um einen vertrauenswürdigen Anbieter und ein gutes Fernstudium handelt. Angehende Heilpraktiker sollten dabei zunächst Informationen sammeln und auch Erfahrungen anderer Lehrgangsteilnehmer berücksichtigen. Darüber hinaus sollte man die folgenden Tipps beherzigen.

Das Kleingedruckte lesen

Zunächst sollte man immer das Kleingedruckte lesen. Dies ist vielleicht lästig, gibt aber Aufschluss über die Vertragsbedingungen. So kann man in Erfahrung bringen, welche Leistungen man genau erhält, wenn man sich für das Heilpraktiker-Fernstudium einschreibt. In besonderem Maße sollte man auf Vertragsdetails, wie zum Beispiel Kündigungsfristen und etwaige zusätzliche Gebühren, achten.

Gebühren vergleichen

Es lohnt sich ohnehin, die Gebühren für das Heilpraktiker-Fernstudium zu vergleichen, denn je nach Anbieter existieren zum Teil erhebliche Unterschiede. Dabei kommt es einerseits auf die Höhe der monatlichen Raten und andererseits auch darauf an, ob Präsenzseminare oder eine Verlängerung der Dauer mit zusätzlichen Kosten einhergehen.

Erfolgsquote

Dass das Fernstudium zum Heilpraktiker auch zum Erfolg führen und für eine solide Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung sorgen soll, steht außer Frage. Folglich sollte die Erfolgsquote der Fernschule bei der Wahl eines Anbieters oberste Priorität haben. Gleichzeitig sollte man sich dafür interessieren, wer den Fernunterricht sowie die etwaigen Präsenzseminare leitet. Positiv ist es, wenn die Lehrer selbst als Heilpraktiker praktizieren, in anderen therapeutischen Berufen arbeiten und/oder durch fachliche Veröffentlichungen als Experten auf dem Gebiet der Naturheilkunde in Erscheinung getreten sind.

Kein Crashkurs als Heilpraktiker-Fernstudium

Auf den ersten Blick erscheint eine kurze Lehrgangsdauer vielleicht noch als Vorteil, schließlich kann man das Heilpraktiker Fernstudium so schneller abschließen und die Doppelbelastung von Beruf und Heilpraktikerausbildung auf ein Minimum reduzieren. Ein solcher Crashkurs macht aber nur wenig Sinn, denn bei einem solchen Fernstudium zum Heilpraktiker läuft man zuweilen Gefahr, dass der Lernstoff nur unzureichend behandelt wurde und außerdem nicht richtig sitzt. Mitunter kommt es in der Heilpraktikerprüfung so zu einer mittleren Katastrophe, die zum Durchfallen führen kann.

Anbieter des Fernstudiums zum Heilpraktiker im Überblick

Nachdem man ergründet hat, worauf es bei einem Fernstudium zur Heilpraktiker/in ankommt, gilt es, die einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen. Zu diesem Zweck sollte man zunächst das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anfordern und sich anhand dessen einen Eindruck von den Modalitäten des Fernlehrgangs verschaffen. Nachfolgend finden Interessenten eine Übersicht über einige große Fernschulen, die das Heilpraktiker-Fernstudium im Angebot haben:

Akademie für Fernstudien
  • renommierte Fernschule
  • smartLearn®-Campus als Online-Lernplattform
  • optionales Präsenzseminar
Lehrgangsdauer: 20 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: ab ca. 130 Euro monatlich
ILS
  • eine der größten Fernschulen Deutschlands
  • unterschiedliche Heilpraktiker-Fernkurse für jeden Bedarf
Lehrgangsdauer: 20 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: rund 130 Euro monatlich
BTB
  • großes Seminarangebot
  • zahlreiche Spezialisierungen möglich
Lehrgangsdauer: 24 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: ab ca. 120 Euro im Monat
Fernakademie für Erwachsenenbildung
  • Möglichkeit einer monatlichen Kündigung
  • persönliche Betreuung
  • unterschiedliche Angebote für ein Heilpraktiker-Fernstudium
Lehrgangsdauer: 20 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: ca. 140 Euro im Monat
SGD
  • eine der bekanntesten Fernschulen in Deutschland
  • Online-Campus waveLearn
  • ergänzendes Präsenzseminar möglich
Lehrgangsdauer: 20 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: ab etwa 130 Euro monatlich
Laudius
  • ergänzende Präsenzseminare
  • 52 Lernhefte
Lehrgangsdauer: 20 Monate
Lehrgangsbeginn: flexibel
Kosten: ab ca. 90 Euro im Monat

Bei den aufgeführten Anbietern handelt es sich um renommierte und seriöse Fernschulen, so dass man hier nicht Gefahr läuft, an ein schwarzes Schaf zu geraten. Genaue Informationen zu den Rahmenbedingungen des Fernstudiums zum Heilpraktiker erfährt man direkt bei den Anbietern. Der hier vorliegende Vergleich kann aus diesem Grund nur einem groben Überblick dienen. Interessenten sollten sich daher nicht scheuen, das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern und gegebenenfalls das Probestudium zu nutzen, um sich selbst ein Bild machen und einen individuellen Anbietervergleich durchführen zu können.